• Gemeinschaftsgetragenes Wirtschaften,  Was wäre wenn?

    Was wäre wenn: Es gemeinschaftsgetragene Schneider:innen statt Modelabels gäbe?

    Heute hab ich Lust, mal wieder einen Gedanken mit dir zu teilen, den ich seit einiger Zeit in meinem Kopf bewege. Denn ich schiele immer mal wieder mit einem Auge auf das, was sich im Bereich der nachhaltigen Mode tut (und auch beim Thema Crowdfunding für Kleidung). Dabei ist mir aufgefallen, dass momentan drei Themen sehr stark im Kommen sind:  die Einbindung der Konsument:innen in das Design der Kleidungsstücke und/oder eine – ich nenne es mal – “Baukastenmaßanfertigung”, damit die Kleidung besser zu den Konsument:innen passt (Schnitt und Design). der Aufbau einer Community um Modelabels mit Austauschmöglichkeiten…

  • Was wäre wenn?

    Buchtipp: “From what is to what if” von Rob Hopkins (und ein Podcast, der fragt: From what if to what next?)

    Ich habe kürzlich “From what is to what if” von Rob Hopkins gelesen, Untertitel “Unleashing the power of imagination to create the future we want.” Das Buch (gibt es aktuell leider nur auf Englisch), hat mit der einfachen Frage “was wäre wenn?” bei mir ausgelöst, dass ich seitenweise Dinge aufgeschrieben habe wie: “Was wäre, wenn vor jedem Mietshaus in unserer Straße eine Hochbeet mit Kräutern stünde?” Oder: “Was würde passieren, wenn ich mich einfach mit meinen Stricksachen mal vor das Haus setze, und andere sich dazusetzen können?” Jedenfalls ist mir mit der Lektüre des Buches wieder deutlich…

  • Gemeinschaftsgetragenes Wirtschaften,  Was wäre wenn?

    Was wäre wenn: Die gemeinschaftsgetragene Grafikdesignerin

    Timo vom Myzelium hat auf Instagram die kleine Interviewserie “Wie ist das eigentlich mit…?” gestartet, in der ihn Danielle von Zinelichgut dazu anstiftet, spontan ein gemeinschaftsgetragenes Unternehmen zu konstruieren (z.B. eine Goldschmiede oder ein Sanitätshaus). Mittlerweile gibt es zwar einige tolle Praxisbeispiele für CSX-Unternehmen, aber in vielen Bereichen braucht es noch ein bisschen Phantasie, um sich die Umsetzung vorzustellen. Deshalb dachte ich, ich steige mal mit ein in Timos Brainstorming, heute mit der Frage: Wie könnte eine gemeinschaftsgetragene Grafikdesignerin arbeiten? Cordula ist Grafikdesignerin und Illustratorin. Sie schläft schlecht, weil sie durch Auftragsschwankungen und unregelmäßig zahlende Kund*innen immer…

  • Gemeinschaftsgetragenes Wirtschaften,  Was wäre wenn?

    Was wäre wenn: Wir in der Corona-Krise mehr gemeinschaftsgetragene Unternehmen hätten? Oder: Braucht unsere Wirtschaft mehr Community?

    Ich bin selbstständig. In meiner Bubble aus Selbstständigen geht momentan die Existenzangst um. Abgesagte Aufträge, Workshops, Veranstaltungen, das führt bei vielen zu Einkommenseinbrüchen. Gleichzeitig müssen Miete, Krankenversicherung und die Fixkosten weiter getragen werden, auch wenn man alle anderen Bedürfnisse auf ein Minimum reduzieren und seine Ausgaben für eine Weile damit deutlich drosseln kann. Eine Frage, die nicht nur ich mir stelle: Wäre das anders, wenn diese Selbstständigen (und auch die Gastronomiebetriebe, die jetzt alle schließen müssen) ausnahmslos communitybasiert/ gemeinschaftsgetragen wirtschaften würden? In diesem Artikel versuche ich mich an einem kleinen Gedankenexperiment dazu. Das Prinzip von communitybasiertem Wirtschaften:…

  • Offene Lebensmittelwerkstatt
    Was wäre wenn?

    Was wäre wenn? Die Offene Lebensmittelwerkstatt

    Ein Gedankenspiel von Linn Quante und Mona Knorr “Ein lauer Sommerabend. Ich setze mich auf mein Fahrrad und radel den Giesinger Berg hinunter, über die Isar zu unserem kleinen Ladenlokal. Seit letzter Woche hängt nun auch ein Schild an der Tür: “Offene Lebensmittelwerkstatt”. Es hat tatsächlich geklappt. Vergangenes Jahr haben wir einen Verein gegründet, ein Ladenlokal angemietet und unsere ersten Küchengeräte für die gemeinsame Nutzung in den Laden gestellt. Eine Getreidemühle und den Entsafter meiner Oma. Wir haben eine Küche mit zwei Backöfen eingebaut und uns von unseren ersten Mitgliedsbeiträgen eine Flockenquetsche und einen Dörrautomat gekauft. Auf…