• Gemeinschaftsgetragenes Wirtschaften,  Was wäre wenn?

    Was wäre wenn: Es gemeinschaftsgetragene Schneider:innen statt Modelabels gäbe?

    Heute hab ich Lust, mal wieder einen Gedanken mit dir zu teilen, den ich seit einiger Zeit in meinem Kopf bewege. Denn ich schiele immer mal wieder mit einem Auge auf das, was sich im Bereich der nachhaltigen Mode tut (und auch beim Thema Crowdfunding für Kleidung). Dabei ist mir aufgefallen, dass momentan drei Themen sehr stark im Kommen sind:  die Einbindung der Konsument:innen in das Design der Kleidungsstücke und/oder eine – ich nenne es mal – “Baukastenmaßanfertigung”, damit die Kleidung besser zu den Konsument:innen passt (Schnitt und Design). der Aufbau einer Community um Modelabels mit Austauschmöglichkeiten…

  • Was wäre wenn?

    Buchtipp: “From what is to what if” von Rob Hopkins (und ein Podcast, der fragt: From what if to what next?)

    Ich habe kürzlich “From what is to what if” von Rob Hopkins gelesen, Untertitel “Unleashing the power of imagination to create the future we want.” Das Buch (gibt es aktuell leider nur auf Englisch), hat mit der einfachen Frage “was wäre wenn?” bei mir ausgelöst, dass ich seitenweise Dinge aufgeschrieben habe wie: “Was wäre, wenn vor jedem Mietshaus in unserer Straße eine Hochbeet mit Kräutern stünde?” Oder: “Was würde passieren, wenn ich mich einfach mit meinen Stricksachen mal vor das Haus setze, und andere sich dazusetzen können?” Jedenfalls ist mir mit der Lektüre des Buches wieder deutlich…

  • Gemeinschaftsgetragenes Wirtschaften,  Solidarische Landwirtschaft

    Artikel über Gemeinschaftsgetragenes Wirtschaften im Kritischen Agrarbericht 2021

    Für den aktuellen Der kritische Agrarbericht durfte ich mit dem Nachhaltigkeitswissenschaftler Marius Rommel zusammen einen Artikel über Gemeinschaftsgetragenes Wirtschaften beisteuern. Wir haben versucht, einen möglichst vollständigen Überblick über aktuelle Praxisprojekte zu geben und deutlich zu machen, welches Potential die Anwendung der Prinzipien der Solidarischen Landwirtschaft auf andere Versorgungsbereiche hat. Du findest unseren Text auf den Seiten 196-200, es gibt auch ein PDF zum Herunterladen. Die gesamte Ausgabe enthält richtig spannende Artikel – einen Überblick findest Du auf der Website des Kritischen Agrarberichts. Wenn Du den Artikel gelesen hast, freue ich mich über Feedback hier in den Kommentaren!

  • Gemeinschaftsgetragenes Wirtschaften,  Was wäre wenn?

    Was wäre wenn: Die gemeinschaftsgetragene Grafikdesignerin

    Timo vom Myzelium hat auf Instagram die kleine Interviewserie “Wie ist das eigentlich mit…?” gestartet, in der ihn Danielle von Zinelichgut dazu anstiftet, spontan ein gemeinschaftsgetragenes Unternehmen zu konstruieren (z.B. eine Goldschmiede oder ein Sanitätshaus). Mittlerweile gibt es zwar einige tolle Praxisbeispiele für CSX-Unternehmen, aber in vielen Bereichen braucht es noch ein bisschen Phantasie, um sich die Umsetzung vorzustellen. Deshalb dachte ich, ich steige mal mit ein in Timos Brainstorming, heute mit der Frage: Wie könnte eine gemeinschaftsgetragene Grafikdesignerin arbeiten? Cordula ist Grafikdesignerin und Illustratorin. Sie schläft schlecht, weil sie durch Auftragsschwankungen und unregelmäßig zahlende Kund*innen immer…

  • Über den Blog

    Blogpause & neuer Newsletter auf gemeinschaftsgetragen.de

    Du hast es wahrscheinlich gemerkt – der Blog hat sich still und heimlich in eine kleine (oder größere Pause) verabschiedet. Das Thema “gemeinschaftsgetragenes Wirtschaften” geht aber weiter – nämlich auf gemeinschaftsgetragen.de. Dort entsteht aktuell auch ein neuer Newsletter, für den ich die Redaktionsleitung übernommen habe. Ich freu mich, wenn Du dich dafür anmeldest! Auf Twitter versuche ich außerdem, Links, Tipps und Veranstaltungen zum Thema zu teilen.

  • Crowdfunding-Wissen,  Gemeinschaftsgetragenes Wirtschaften

    Ein Gemeinschaftsgetragenes Unternehmen gründen und dabei von Crowdfunding-Kampagnen lernen

    Wenn du schon eine Weile mitliest auf meinem Blog, dann weißt du, dass ich mich ursprünglich mehr mit Crowdfunding als mit Gemeinschaftsgetragenem Wirtschaften beschäftigt habe. Ich habe einige Jahre lang nicht nur als Crowdfunding-, sondern auch als Gründungsberaterin gearbeitet. Jetzt, mit einem zusätzlichen Blick für gemeinschaftsgetragenes Wirtschaften ausgestattet, stelle ich immer wieder fest, dass Menschen, die ein gemeinschaftsgetragenes Unternehmen gründen wollen, sehr von dem profitieren können, was in der Crowdfunding-Welt an Wissen und Erfahrungen bereits zusammengetragen wurde. Das ist mir diese Woche wieder klar geworden, als ich mit einer Freundin über ihre Unternehmensidee gesprochen habe, und es…

  • Gemeinschaftsgetragenes Wirtschaften

    Community learning mit dem Café Sunshine in Bremen

    Nach dem Myzelium, dem We-economy-Angebot von Christoph und Sophie und der Seite gemeinschaftsgetragen.de möchte ich dir heute die Veranstaltungsreihe des Café Sunshine als weitere Anlaufstelle zum Thema communitygetragenes Wirtschaften vorstellen. Durch die Corona-Pandemie haben sie ihre Workshops kurzerhand in den digitalen Raum verlegt – Glück für uns, denn dadurch kann jede und jeder an den spannenden Vorträgen und Diskussionen rund um das Thema Solidarische Ökonomie teilnehmen. Ich habe Christian Gutsche, mit dem ich auch gemeinsam im CSX-Thinktank zusammenarbeite, dazu ein paar Fragen geschickt: Wer steht eigentlich hinter den Veranstaltungen, die ihr in Bremen aktuell auf die Beine…

  • Crowdfunding-Kampagnen,  Direktvermarktung

    Eine Wanderschäferei startet mit Crowdfunding in die Direktvermarktung der eigenen Schafwolle

    “Wenn das Crowdfunding gestartet ist, mache ich auch noch einen kleinen Artikel auf meinem Blog”, habe ich Sven heute früh geschrieben. Und jetzt hat das Crowdfunding sieben Stunden nach dem Start schon über 70% der ersten Fundingsumme erreicht! Wahnsinn. Ein toller Start in die Direktvermarktung der Wolle, die Sven de Vries und Max Frankenhauser mit Hilfe der Crowd jetzt in die eigene Hand nehmen wollen. Durch Selbstvermarktung den Betrieb erhalten Sven und Max sind Wanderschäfer. Sie sind 365 Tage im Jahr mit ihrer Herde unterwegs, als eine der letzten Wanderschäfereien Deutschlands. Sie – oder eher gesagt ihre…